headline
BDSM | SM | BDSM und Sicherheit | Sicherheitsvorkehrungen
 

 

BDSM: Eine Erklärung

Bondage: Die Art, eine Person mittels Seilen, Ketten, oder anderen Hilfsmitteln, ganz oder nur teilweise in der Bewegung einzuschränken oder zu fixieren.

Dominanz: Unter Dominanz versteht man den Lustgewinn durch Machtspiele, wobei man psychisch und physisch dominieren kann. Vielfach wird das "D" auch mit Discipline interpretirt, was jedoch speziell auf den Bereich "Schlagen" (disziplinieren) abziehlt.

Sadismus: Sadismus bezeichnet den Lustgewinn durch Reizen des Partners, was teilweise auch das Bereiten von Schmerzen sein kann.

Masochismus: Unter Masochismus versteht man den Lustgewinn durch erfahren von Schmerz.

Allen Spielarten gehen jedoch wichtige Grundlagen voraus. Schlagworte wie Gemeinsamkeit, Vertrauen, Respekt, Grenzen, Vernunft und Verantwortung, spielen dabei eine sehr große Rolle. Dazu ist es unabdingbar, das ein ständiger Gedankenaustausch (Feedback) stattfindet. Es reicht nicht aus einen Begriff zu kennen, sondern man muß sich damit identifizieren, ihn umsetzen und auch danach handeln können! Gespräche, können helfen, den Partner und seine Einstellun-gen besser kennenzulernen. Da es hier um sexuelle Neigungen geht, hat die Rollenverteilung ganz sicher nichts mit einem Intelligenzgefälle zwischen dem Aktiven und dem Passiven Part zu tun!

Safe, Sane, Consenual: gilt als das oberste Prinzip des BDSM. Ich denke man sollte diese drei Begriffe die allgemeinhin als "sicher, vernünftig, freiwillig" übersetzt werden, nicht als Dogma sehen, kann sie aber als Leitfaden im Reiche des Sadomasochismus sehr gut nutzen! Ein ausgewogenes Spiel verlangt, dass alle drei Prinzipien beachtet und zwischen den Partnern besprochen werden.