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BDSM und Sicherheit

Safewort/Stopwort - Eine Grundsätzliche Voraussetzung ist ein großes Vertrauensverhältnis zwischen den Partnern. Der Eine sollte den Anderen genau kennen und über alles Wesentliche informiert sein. Dazu ist ständige Kommunikation unabdingbar. Es reicht allerdings nicht aus, vor oder nach dem gemeinsamen Spiel zu besprechen, sondern auch während der Aktion muss der Partner ständig darüber Bescheid wissen, wie es seinem Gegenüber geht.

-verbale Kommunikation: Man redet und bespricht alle wichtigen Dinge
-nonverbale Kommunikation: Man informiert ohne Sprache, z.B. Blicke, Gesichtsausdruck, Händedruck, vereinbarte Zeichen, oä.

Dies alles erfordert ein gutes Zusammenspiel und grosse Aufmerksamkeit, insbesondere des Aktiven. Durch diese Bereitschaft aller Sinne kann durchaus eine noch grössere Leidenschaft des Lustempfindens eintreten, und auch die Spontanität leidet sicher nicht darunter.

Vor Beginn einer Aktion sollten allerdings wichtige Dinge geklärt werden. Dazu gehört die Vereinbarung eines Safewortes. Mit der Nennung dieses Wortes ist eine ganz klare Anweisung an die Partner verbunden, die zu 100% jederzeit respektiert und erfüllt werden muss!! Das Wort sollte ausserhalb des normalen "Spielablaufes" angesiedelt sein und man sollte es auch noch bei ev. Behinderung (z.B. durch Einsatz eines Knebels) gut verstehen können. Ergänzend kann man auch non verbale Signale vereinbaren. Gegenstände (z.B. ein Glöckchen) in der Hand halten und im Bedarfsfall zu Boden werfen stellt eine der vielen Mögluchkeiten dar.

Das "Ampel - System" ist eine weitere gebräuchliche Art Signale zu geben: grün: Alles OK, weitermachen..... gelb: weitermachen,aber etwas vorsichtiger -- rot: Stop, sofort aufhören

Ohne den Einsatz solcher Sicherheitsmechanismen kann BDSM durchaus zu einem sehr gefährlichen Spiel werden.